Ich bin am 29. August 1948 in Celje geboren. Meine Eltern heißen Judita (geborene Paliska)und Celestin. Meine Eltern sind von der Region Primorsko nach Sostanj gezogen, denn sie Teil der Arbeitsbrigade sein wollten. Sie arbeiteten in den Landwirtschaftsgenossenschaften, die sofort nach dem Krieg gegründet worden.
Von Sostanj sind wir nach Parecag über Secovlje gezogen. Da lebten wir in einem alteren Haus, die nach dem zweiten Weltkrieg verlassen wurde. Nur ein paar Jahre nachdem, sind wir nach Izola gezogen. Da war ich bis 1971, als ich nach Kanada gereist bin. Meine künftige Frau Mirna folgte mir. Wir lebten in Toronto, wo wir auch heirateten. Da wurde unser Einzelkind Patrick geboren. Wir sind in Kanada sechs Jahre geblieben und dann sind wir alle zusammen nach Jugoslawien zurückgeflogen.
In Toronto arbeitete ich zuerst als Maschinenschlosser, dann habe ich die Schule für Elektriker zu besuchen angefangen. Nach sechs Monate, interessierte ich mich im Urlaub in Slowenien, ob ich mit diesem Beruf einen Job zu Hause finden könnte. Mit dem Ergebniss war ich nicht zufrieden, aus diesem Grund habe ich mich für das Fotografiestudium entschieden. Ich habe das Studium erfolgreich abgeschlossen und bin heimgekehrt.
Obwohl ich damit viele Probleme hatte, in 1978 endlich öffnete ich mein Fotostudio in der Glagoljaskastrasse in Koper – im einen Wohnblock auf Belvedere.
In den Zeiten müssten die Leute von zehn bis vierzehn Tage auf Fotos warten. Bei uns aber entwickelten wir die so genannte »Expressfotografie« und das Foto konnte von heute nach morgen entwickelt werden. Die Kunden kamen zu uns nicht nur wegen der Qualität sonder auch wegen der Geschwindigkeit. Die Zeit ist eine Kostbarkeit geworden. Das Fotostudio wurde wegen der Umgebung »Foto Belvedere« genannt. Auch nah dem Umzug in die Čevljarskastrasse, haben wir den Namen behalten. Im Laufe der Jahre entwickelten wir uns in einen Familienbetrieb, denn auch meine Frau und mein Sohn mit mir zusammen zu arbeiten begonnen haben.
Im Jahr 1987 habe ich das Studium am Kunstakademie in Venedig beim prof. Zotti abgeschlossen. Nachdem hatte ich eine Reihe von selbstständigen und gemeinsamen Ausstellungen.
Unser Stamm stammt aus Socerga, ein kleines Dorf in der Gemeinde von Koper. In der Familie von meiner Mutter waren alle Bauern, in der Familie von meinem Vater waren aber Zimmermeister, Maurer, Schreiner und sogar Maler. Ein von den Radovac sollte sogar die Deckenfresken in den Kirchen gemalt haben. So würde ich sagen, dass mein Talent aus der Familie von meinem Vater stammt.
Weil ich mich schon mehrere Jahre mit der Verbesserung der Sehkraft nach der dr. Beats Methode beschäftige, habe ich einen bestimmten Teil des Wissens in die Malerei übertragen. Im Moment entwickele ich Stereogramme, die dem Beobachter beim Umschau meiner Kunstwerke einen 3D - tiefgehend Effekt heraufbeschwören.
Ich beschäftige mich auch mit der Geistigkeit, die ich als »sich auf sein Inneres zu besinnen« verstehe; alles Übrige betrachte ich als Scharlatanerie. Ich finde es wichtig mir die Zeit zu nehmen um meinen Frieden und Einklang mit mir selbst zu finden. Ich meditiere und mache meine eigene Entspannungsübungen, die mir gut tun.

Kristina Menih


 
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